Traurige Gedichte 

 

Zweierleimaß

 

Warum ?

Werden Menschen immer wieder in zwei Teile eingeteilt ???

Den einen , den man mag und den man akzeptiert ......

Den anderen, der den Gegenüber abstößt ......

 

Warum ?

Kann man einen Menschen nicht so nehmen wie er ist ???

Vieles kann man dann immer noch ändern, wenn man es möchte .....

aber hat der Gegenüber auch den Mut und die Geduld dazu ????

Ich vermute NEIN ..... (aus eigenen Erfahrungen)

 

Warum?

Warum gibt es Gefühle ?

Damit diese getreten werden können ?

Damit man verletzlich wird ?

 

Warum ?

Warum darf ein Mensch nicht auch mal Glück haben ???

Hat er es nicht auch mal verdient ?

Anscheinend NEIN !!!!!!

 

Warum?

Warum kann man nicht einfach vergehen.........

...verschwinden ......

....sterben ....?

 

Nein, man wird gezwungen weiter zu machen, ob man will oder nicht .......

Worin besteht der Sinn des Lebens?

(ich weis es langsam nimmer )

 

Traurig

Traurig laufen Tränen in dem Meer der Ironie ,

traurig sind Momente, gespielte Harmonie.

Traurig ist die Seele, traurig ist der Schrei,

traurig sind die Blicke, trauriges Einerlei.

 

Brennen in den Augen und Lachen im Gesicht,

traurig ist am Ende, ein trauriges Gesicht.

Traurig tropfen die tränen, über das Lachen,

traurig platzen Illusionen, trauriges erwachen .

 

Traurig ......

.... wenn man dabei das Lächeln nicht vergisst !!!!!!

 

wer jetzt kein haus hat
baut sich keines mehr

.. den nächsten Winter
den überlebe ich nicht

 

Schlaflos

Warum schlafen wir nicht mehr, wir Zombies der hoffnungslosen Liebe? Warum quält es uns so sehr zu lieben?
Vielmehr noch, warum quält die Liebe uns?
Ich schlafe kaum noch, esse fast nichts mehr, und im beruflichen mache ich mir mehr als nur einen Gedanken, da ich weit weg gehen müsste, das Angebot annehmen müsste, es aber nicht kann, weil ich dann von der Liebe getrennt wäre.
Was ja alles vollkommener Schwachsinn ist, da er doch gebunden ist und so absolut egoistisch.
Er will nicht, dass ich gehe, versucht mich zu halten. Will sich nicht trennen, versucht seinen Schein aufrecht zu erhalten.
Er weiß ja nicht, was er mir antut.
Wie könnte er auch nur erahnen, das kreisende Gedanken mich Tag und Nacht beherrschen.
Ich weiß nicht mehr ein und nicht mehr aus.
Ich will aus diesem Gefühlschaos heraus. Muss klar denken, um mein Leben in die richtigen Bahnen zu lenken.
Darf mich nicht blockieren lassen – er tat es schon immer.

Es ist so schwer, ich sehe den Weg nicht mehr.
Nur Nebelfelder vor meinen Augen, Schranken und Blockaden.

Wie soll ich da meinen Weg gehen können ohne auf die Nase zu fallen?

 

 

Ich will das du mich verstehst..
mir trotzdem nicht aus dem weg gehst.
ich tu das nur für uns beide..
und doch sieht niemand wie sehr ich dabei leide..

Ich will dich das ist offensichtlich..
ich liebe dich
siehst du`s nicht?
aber bitte versteh mich..

Ein hauch bin ich entfernt.. vom Tod..
bald wird alles um mich herum rot..
so ein Ende hab ich nie gewollt..
siehst du die Träne die über meine Wange rollt?

mir ist kalt..
hinter mir die Stadt.. weit vor mir der Wald..
über mir der Himmel.. unter mir eine endlose Schlucht..
und kurz darauf die Wucht,
die mich versucht hinab zu ziehen..

Hinter mir das Leben..
das, was mir nichts mehr hat zu geben..
vor mir der Tod.., und all meinen Vorgängern..
warum soll ich diese Qualen verlängern?

ein Schritt und alles ist dahin..
ich sah nie den Sinn
in diesem Leben..
als was ich da bin
als was ich werde ich gehen..
es reizt das wissen..
die weiße Fahne zu hissen..
entscheiden zu können..
wann ich lebe wann ich sterbe..
und den Boden unter mir rot färbe..
meinen Freunden weh tue..
meiner Mutter Tränen in die Augen schießen lasse..
wann ich mich festhalte.. oder in die Leere fasse..
meinen Vater schreien sehe..
und am Ende doch mit der weisen Fahnen wehe..

es tut mir leid dir das anzutun..
ich wollt dich nicht verlassen..
bitte fang nicht an mich zu hassen
aber wenn ich das nicht tue
findet meine Seele nicht jetzt und auch in paar Jahren nicht zur ruhe..

bitte vergiss nicht..
ich lieb(t)e dich..

 

Ein Engel ........

So, wie ich dich liebe…
so liebe ich dich, voll und ganz..
denn in meinem Herzen bist du kein Sommertanz.
Liebe dich… und nicht nur die Illusion,
aber wer außer mir - bemerkt das schon…

Deine Worte schmerzen so sehr…

Mein Schatz…
Du warst nie eine Illusion und wirst es auch nie sein.
Deine Worte schmerzen… tief bis in die hinterste Ecke des Herzens.
Etwas Realeres als dich, gab es nie in meinem Leben.

Du hast mir wehgetan…
so sehr…

Tränen…
für dich…

von mir…


Erlösung

von Rudolf Hamp
 

Alles sinnlos! 
Jeder Tag ein neuer Albtraum! 
Graue Nebelschleier lassen das Licht in die Welt. 
Dabei könnte es so einfach sein. 
Ein Sprung, ein Schuss oder ein Schnitt und es könnte vorbei sein! 
Nein!!! Das darfst du nicht denken!! 
Oder doch?! 
Dann wären deine Qualen endlich vorbei! 
Es hat doch so und so keinen Sinn mehr! 
Aaaah! Diese Schmerzen! Überall! Unerträglich! 
Ich kann nicht mehr!! 

Die Klinge fühlt sich kalt an auf meiner Haut. 
Augen zu, ein Schnitt und du bist erlöst! 
Tu es!! 

Das Blut fühlt sich warm an wie es so an meinem Handgelenk herunter rinnt. 
Die Tropfen fallen auf den Boden. 
Wie ein Muster. 

Schwarze Schatten tanzen auf der Mauer. 
Ein Lichtstrahl, dann....Stille! 
Alles schwarz! 
Erlöst... 

 

 


Alleine

langer Blick aus dem Fenster,
zeigt mir die Welt.
Es regnet und regnet,
als ob der Sonnenschein nichts mehr zählt.
Genauso fühle ich mich –in meinem Herzen,
ich kann diese große Traurigkeit nicht mehr ausmerzen.

Ich wünsche mir endlich wieder eine geruhsame Nacht,
doch statt dessen liege ich wach.
Große Tränen fließen über meine Wangen,
gleich dem Weg von einem Bach.

Nach tiefer Liebe & inniger Zuneigung habe ich Verlangen.
Die Sehnsucht ist groß nach einer Person,
die mich sanft in ihre Arme nimmt,
die mich endlich wieder glücklich stimmt.
In welcher ich versinken kann,
die mich beschützt und um mich besorgt ist,
wie ein Hirt um ein kleines Lamm.

Doch wenn ich mich umsehe,
dann ist niemand da.
Keiner, der mir sagt: ´ Ich bin dir ganz nah ! ´`

In meinem Zimmer ist es dunkel & leer.
Ich spüre immer deutlicher wie mich die Kraft verlässt,
ich kann nicht mehr...

Ich schreie verzweifelt nach Hilfe in meiner Not,
doch da ist niemand, der mir antwortet,
alles scheint wie tot.

Die Einzige, die mir antwortet, ist die Einsamkeit,
sie macht sich in meiner Seele breit.
Sie ist es, die sich in mein Herz zwängt,
und mir langsam & unaufhaltsam alle Hoffnungen sprengt.
Ich kann ihr nicht entgehen,
verzweifelt versuch ich ihr zu entkommen, vor ihr zu fliehen,
doch die Einsamkeit gehört schon zu meinem Leben,
wie mein Schatten, den ich niemals mehr verlier.

Die Tränen fließen weiter,
und perlen auf meinen Lippen ab,
traurig fallen sie in die Tiefe,
und mit mir geht es immer weiter bergab...


Ich_Ivonne@gmx.de