Liebe ist ein gefährliches Spiel,
Ein Spiel, wie das Spiel mit dem Feuer
Und wer sich an diesem Spiel versucht
Bezahlt es meistens teuer.

Das Herz ist der Ofen
Die Liebe das Flämmlein
Amor schürt
Und Weiblein und Männlein
Werden von ihm zusammengeschnürt.

Aus Flämmlein wird Flamme, aus der Flamme ein Brand
Was so klein anfing hat bald alles verbrannt.

Das Flämmlein gleicht dem Licht des Hoffens,
Die Flamme der Aura eines wärmenden Ofens.
So geht es ein Weilchen, bis das Feuer erlischt
Und Licht mit Dunkelheit sich mischt.

Was bleibt ist Asche, graue Leere.
Leb wohl mein Liebchen, ich hatte die Ehre
Die Bekanntschaft mit dem Feuer der Liebe zu machen.
In Zukunft werd' ich es lieber lassen!

 

ANGST................

Einsamkeit überall,
Angst und Unsicherheit kommt
zurück wie ein Schall.
Trau mich nicht aufzustehen,
zu Bett zu gehen.
Angst vor dem Morgen,
Angst vor dem Jetzt.
Ich trau mich nicht hinzulegen,
wird die Angst denn immer siegen!
Trauer und Leere,
kalt und hart wie Stein,
Angst vor dem Alleine sein.
Angst vor den Menschen um mich herum,
bin ich denn wirklich so ängstlich und dumm?
Trau mich nicht zu lieben,
zu lachen oder zu weinen,
habe Angst die Wahrheit zu sehen,
wird mein Leben denn immer so weiter gehen?
Ich fühle mich so leer,
ich kann einfach nicht mehr...

Auf der Flucht - wohin?


Ich fliehe nach draußen,
Verschwinde in der Finsternis.
Ich kenne mich hier nicht aus,
Weiß nicht,
Wohin ich laufe.
Ich stolpere einfach vorwärts
Auf der Flucht
Vor meinen Alltag.
Ich bin verzweifelt
Allein im Dunkel der Nacht
Ein Schleier legt sich
Über meine Augen
Und nur der Mond sieht
Meine Tränen.


TOD

Welches Lied möchtest du hören
wenn dein Herz langsam stirbt
wenn dein Körper schon gefühllos
und dein Atem schwächer wird -
Welches Lied möchtest du hören
wenn die Freiheit vor dir liegt
wenn der Fluss deiner Gedanken
seichter wird und versiegt -
Für mich sollen die Krähen singen
wenn mich endlich nichts mehr hält
Und mein Geist durch ihr Stimmen
Abschied nimmt von dieser Welt.

<Von einem Freund von mir>

 

Warum Möwen klagen

Du fragtest mich,
warum die Möwen klagen.

Sie sahen uns beide,
wir gingen Hand in Hand
und unsere Füße berührten kaum den Sand.

Der Wind flüsterte mir Deinen Namen zu,
und über uns kreisten die Möwen - ohne Ruh´.

Wir gingen zum Felsen hin,
er war unsere Welt.
Wir fühlten uns wie König und Königin
in unserer eigenen Welt.

Nun sehen sie mich alleine.
Ich gehe mit schwerem Schritt
und werde nie mehr glücklich sein.

Der Wind singt keinen Namen mehr,
sein Lied ist traurig, leis´, und leer.

Ich gehe zum Felsen hin und weine
weine um meine verlorene Welt.

Willst Du mich noch immer fragen,
warum die Möwen klagen?